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Europa-Park 2009 – Blue Fire Megacoaster

August 30, 2009

Und wieder hat ein neues Land im Europa-Park seinen Platz gefunden: Island.
Weit ab von Banken-Pleiten präsentiert sich dieser neue Themenbereich, so wie man das Land kennt oder kennenlernen würde.
Der zweitgrößte Inselstaat Europas liegt auf dem Mittelatlantischen Rücken. Gletscher bedecken etwa 11 Prozent der Landesoberfläche.
Die Landschaft ist einerseits durch Vulkanismus geprägt, andererseits auch durch den Wasserreichtum. Es gibt zahlreiche Flüsse, Seen und Wasserfälle. Darunter ist mit dem Dettifoss der energiereichste Wasserfall Europas, gemessen am Wasservolumen pro Sekunde × Fallhöhe.
Island ist relativ dünn besiedelt: Auf 40 km² befinden sich im Schnitt zwei bis vier Häuser.
Das Klima ist ozeanisch kühl, geprägt vom relativ warmen Irmingerstrom an der Südküste und vom kalten Grönlandstrom an der Nordost- und Südwestküste.
Mit dem neuen Megacoaster "Blue Fire", der nun in diesem neuen isländischen Parkbereich situiert ist, hat man sich zum Einen für eine Eigenentwicklung und zum Anderen für eine Achterbahn mit Inversionen entschieden.
Mit dieser Eigenentwicklung hat Mack Rides nun auch ein Produkt mit LSM-Antrieb im Programm, man spricht auch von einer sogenannten Abschuss-Achterbahn.
Man begibt sich zunächst durch ein kleines isländisches Dorf mit dem "Kaffi Hus" (Kaffeespezialitäten/Bagles), einem Süßwarengeschäft, einem Geschäft namens "Fallegur" (Bekleidung/Leonardo) und dem Blue Fire-Store.
Im Wartebereich kann sicher Gast dann entscheiden, ob er sich für die 1. Reihe oder Reihe 2 - 10 anstellt.
Zusätzlich gibt es noch eine Warteschlange für Single-Rider, sprich Personen die alleine unterwegs sind oder schneller an der Reihe sein möchten.
Mit ihnen werden dann einzelne zunächst freigebliebene Plätze in allen Reihen aufgefüllt.
Von der Fahrt her war ich doch äußerst positiv überrascht!
Zunächst fährt der Achterbahnzug langsam durch einen kleinen Darkride-Part.
Es handelt sich dabei um ein Höhlenlabor des Orka Rannsoknarstofa-Kraftwerks.
Wissenschaftler-Animatronics bedienen hier allerlei technisches Gerät.
Nach einer 180 Grad-Wende bleibt der Zug stehen.
Nachdem der Zug zum stehen gekommen ist, werden aus zwei Düsen, die
sich links und rechts am Ausfahrtstor befinden, vor die Fahrstrecke
geblasen, so das erst dann die Türen nach außen öffnen. Das hat den
Effekt dass man beim Abschuss erst einmal nicht sieht wo hin man fährt.
Das verstärkt den Starteffekt noch einmal. Hat mir so sehr gut gefallen.
Dann beschleunigt der Zug in einem Überraschungsmoment mittels LSM innerhalb von 2,5 Sekunden auf rund 100 km/h.
Der Nebel soll natürlich auch einem visuellen Effekt dienlich sein, so wird durch den Abschuss eine Druckwelle simuliert.
Der höchste Punkt der erreicht wurde, liegt auf 38 m.
Mit insgesamt vier Inversionen, sprich einem 32 m hohen Looping, zwei Korkenziehern und einer Heartline-Roll.
Es wirken bei der Fahrt bis zu 3,8 g auf die Fahrgäste.
Sehr positiv ist auch, dass Mack Rides bei den Achterbahnzügen auf Schulterbügel verzichtet hat. Dieser Umstand führt zu einem deutliche besseren Fahrkomfort, entgegen den Erfahrungen mit anderen Sit Down-Coaster.
Darüber hinaus sind die insgesamt 5 Züge mit einem Tonsystem und Kameras ausgestattet, von denen 4 parallel eingesetzt werden können. Die Blockbremse macht es möglich.
Ein weiterer Clou: An jedem Sitzplatz befindet sich ein Pulsmesser, dessen Display, den aktuellen Puls des Fahrgastes anzeigt.
Überzeugen und für den nötigen Thrill, kann vor allem die Fahrt durch einen Felstunnel und das knappe Vorbeifahren an Felswänden.
Die Fahrzeit beträgt rund 3 Minuten und 20 Sekunden.
Mit dieser Eigenentwicklung hat sich der Europa-Park eine sehr schöne Achterbahn in den Park gestellt, die Fahrt weiß wirklich zu überzeugen.

 

 

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