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Europa-Park – Saison 2012

Auch in der Saison 2012 bietet der Europa-Park wieder eine Menge Neues für seine Besucher.
Über das Saisonhighlight „WODAN – Timburcoaster“, der neuen Holzachterbahn, welche im Isländischen Themenbereich situiert ist, berichteten wir im Rahmen der Pressekonferenz 2012 bereits ausführlich in unserem entsprechenden Report.
Daher konzentrieren wir uns bei unserem Besuch auf die weiteren Neuheiten in diesem Jahr.

Gerade im Bereich Show bietet der Europa-Park in diesem Jahr viele Neuinszenierungen.
So wurde der im griechischen Themenbereich beheimateten Eis-Show, zum Titel des vergangenen Jahres „Sur’Price“, der Zusatz „in the Museum“ hinzugefügt und mit einer vollkommen neuen Story versehen.
Am 15.11.2011 wurde Roland Mack erster Deutscher Präsident des Internationalen Verbandes der Freizeitindustrie IAAPA. Im Rahmen der Ernennungszeremonie wurde ihm der Gavel, ein Hammer als Auszeichnung übergeben.
Diese Verleihung wird zum Anfang der Show als Einspielfilm gezeigt.
Mittelpunkt der Show ist das „Europa-Park Museum“, wo diese Auszeichnung nun ausgestellt ist und vor allem gut bewacht wird.
Aber auf einmal verschwindet der Hammer trotz Bewachung und es stellt sich nun die Frage: Wer hat sie gestohlen?
Jonathan Payette schlüpft dabei in die Rolle des smarten Gangsters und beeindruckt das Publikum vor allem mit seinem mehrfach gezeigten „Rückwärts-Salto“.
Für eine Eis-Show untypisch und daher originell, ist der Zeitpunkt, wenn Pavel Voladas am Quadratreck seine atemberaubenden Künste zeigt.
Auch die Musikauswahl kann überzeugen und ist passend zu den einzelnen Darbietungen abgestimmt. Unter anderem „I will survive”, “Hey (Nah Neh Nah), “Come what may” aus dem Film “Moulin Rouge”, “Fever” von Michael Bublé.
“Let’s face the music and dance” von Robbie Williams und “Trouble” von Elvis Presley.

Im „Globe Theater“ werden die Zuschauer in die 70er-Jahre zurückversetzt.
Das Bühnenbild stellt die Bahnstation „London Waterloo“ dar. Und „Waterloo“ nennt sich auch die neueste Produktion im Jahre 2012 in diesem Show-Theater im englischen Themenbereich. Mit dem gleichnamigen Song von ABBA beginnt das rege Treiben auf dem Bahnhof. Reisende, Zeitungsverkäufer, Straßenmusiker, Schulmädchen usw. verleihen der Szenerie das entsprechende Flair.
Und wenn dann noch ein Zug einfährt, beginnt der Trip mit den bekanntesten und beliebtesten ABBA-Songs und es geht es auf eine Reise der Lebensfreude, der Liebe und der Emotionen.
So bringen Songs wie “ Money money money“, “I do, I do, I do”, “Fernando”, “Dancing Queen” und natürlich “Mamma Mia” das “Globe Theater” zum Brodeln.
Alle Gesangsstimmen sind sowohl solo ein Genuss, aber auch gemeinsam harmonieren sie hervorragend miteinander.
Gerade die Sängerinnen Ornella, Gabriela und Reka stechen hier mit ihren Solo-Nummern heraus.
Mittlerweile sehr bekannt geworden ist die Offenburger Sängerin Ornella de Santis. Bei der deutschen Vorentscheidungsshow zum Eurovision Song Contest „Unser Star für Baku“, erreichte die 27-Jährige den zweiten Platz.
Aber im Europa-Park ist sie bereits seit 2005 engagiert und sang bereits in vielen Shows. So gehören zu ihrem Repertoire im Programm die Songs “One of us” und  „When I kissed the teacher”.
Gabriela präsentiert “Voulez-vous” und Reka singt nicht nur „I have a dream“, sondern zeigt auch noch ihr artistisches Können mit Partner als Duo an den Strapaten.
Aufgelockert wird das Programm durch den „Comedy Juggler“ Steve Eleky.
Den Europa-Park Besuchern ist der Schotte ebenfalls aus vielen vergangenen Shows bekannt. Er zeigt in „Waterloo“ eine Keulen-Jonglage und einen Trick mit einem unsichtbaren Golfball. Dabei bleibt kein Auge trocken, denn er präsentiert dies alles mit sehr viel Witz.
Mit einem “Thank you for the music” werden die Besucher dann im Finale stilgerecht verabschiedet und die Protagonisten steigen wieder in den Zug.

Von hoher Qualität sind auch in jedem Jahr die Shows in der „Arena“ im spanischen Themenbereich.
Doch nicht Gladiatoren und Ritter reiten und kämpfen in diesem Jahr um Ruhm und Ehre, sondern die aktuelle Inszenierung „Das Collier der Königin“ steht unter dem Motto „Einer für Alle - Alle für Einen“.
So befinden sich die Musketiere in diesem Jahr im Focus der Handlung.
In der Arena versuchen D’Artagnan, Athos, Porthos und Aramis Monsieur Rochefort, den Kapitän der Garde von Kardinal Richelieu, einem Feind des Königs,  zu stoppen und der Königin das Collier wiederzubringen.
Gerade das Voltigieren der Reiter und die Nähe zum Publikum, die neu durch einen Ritt über den Zuschauergang erfolgt, können überzeugen.
Witzig auch die Wäscherinnen, vor allem als Mann in Frauenkleidung begeistert diesmal Stéphane Bulcourt als Planchette, der sonst in den „Arena“-Produktionen als Hofnarr unterwegs war, als auch den Gäste der Dinner-Shows des Europa-Parks bekannt ist.

Auf der Freilichtbühne in Italien erleben vor allem Kinder die Euromaus-Show "Das Geheimnis am Leuchtturm".
Eine geheimnisvolle Karte führt die Euromaus und ihre Freunde über den Ozean nach Amerika. An der schroffen Küste Neu Englands gehen sie an Land und müssen ein altes Rätsel lösen. Mit einer Diabolo-Nummer hat man auch hier ein Stück Artistik mit einfließen lassen.

Ganz besonders interaktiv ist in der „Welt der Kinder“ die Show „Alles ist Käse“, ebenfalls mit der Euromaus.
Jeweils eine halbe Stunde vor der Show können die Kinder mit den Darstellern ein Stück Käse aus Papier basteln, das dann später in der Vorstellung mit einbezogen wird.
Die Euromaus, Emily, ihr Vater und der Zauberer Schrappelschrut präsentieren mehrmals täglich eine Mitmach-Show über einen verschwundenen Käse.
In der Show selbst singen die Schauspieler mit den kleinen Gästen gemeinsam einige Kinderlieder, wie Käse-Polonaise oder Zauberer Schrappelschrut.

Auch im „Kino“ ist die Euromaus Protagonist im 4D-Film „Das Geheimnis von Schloss Balthasar“: Mit der neuen Sommerversion, bei dem die Euromaus und ihre Freunde das Rätsel um das geheimnisvolle Schloss Balthasar lösen müssen,
„hören“ die Zuschauer DJ Bobo, der dem Charakter Böckli passenderweise seine Stimme geliehen hat.

In diesem Jahr ist zudem ein Relaunch der GAZPROM Erlebniswelt „Abenteuer Energie“ erfolgt.
Neue und beeindruckende Bilder werden auf großen Grafikbändern dargestellt und sogenannte Rotunden bilden, in denen sich z.B. ein Multimediakino verbirgt.

Die Mercedes-Benz Hall, welche u.a. als Start- und Zielpunkt für den Hypercoaster „Silver Star“ dient, wartet in diesem Jahr mit einer neuen Ausstellung auf, die zur 10-jährigen Kooperation zwischen dem Europa-Park und der Stuttgarter Automobilmarke zusammengestellt wurde.
„Michel Vaillant: VROOAR!“ so der Titel, hinter dem sich der schnellste Comic-Rennfahrer aller Zeiten verbirgt und vom französischen Zeichner Jean Graton erfunden wurde.
Die ersten Vaillant-Geschichten erschienen in dem franko-belgischen Comic-Magazin Tintin, in dem viele Abenteuer- und Krimi-Serien publiziert wurden. Tintin-Comics waren für eine jugendliche männliche Leserschaft konzipiert und meist - nach dem Vorbild der Serie Tim und Struppi - im Stil der Ligne claire gestaltet.
Auch die Vaillant-Serie wurde von Graton zunächst in diesem Stil gezeichnet. Ab den späten 1960er Jahren ging er zu einem aufgelockerten, moderneren Stil über. Seit den 1990er Jahren schreibt Gratons Sohn Philippe die Szenarien. Da Jean Graton in den späten 90er Jahren erkrankte, wurden die Zeichnungen bis 2009 von einem Zeichnerteam angefertigt, dem Graton zunächst noch beratend zur Seite stand. Altersbedingt hat sich der Zeichner mittlerweile komplett zurückgezogen. Bis 2007 wurden 70 Vaillant-Alben und mehrere Dutzend Kurzgeschichten veröffentlicht.
Im April 2012 wurde bekannt, dass die Serie in Zukunft von dem Kreativ-Team Philippe Graton / Denis Lapière (Szenario) und Marc Bourgne / Benjamin Benéteau (Zeichnungen) betreut wird. Ende 2012 soll das 71. Vaillant-Album erscheinen.
Neben großformatigen Zeichnungen, werden auch vier Original-Fahrzeuge ausgestellt.
Dabei handelt es sich um eine Mercedes-Benz 300 SE Limousine (Baujahr 1990), die auch in den Comics immer wieder vorkommt, einem Mercedes-Benz Formel-1-Showcar W 03 aus dem Jahr 2012, einem Mercedes-Benz C 291, das letzte „Dienstauto“ von Michael Schumacher im Mercedes-Benz Juniorteam bei der Sportwagen-WM 1991 und ein Vaillante Grand Défi (Baujahr 1999), von dem nur 16 Exemplare auf Basis der Comiczeichnungen gebaut wurden. Mit diesem Fahrzeug wurde der von Luc Besson geschriebene und produzierte Film „Michel Vaillant“ aus dem Jahre 2003 gedreht.

Während unseres Aufenthaltes fand einer der diesjährigen „VR- Erlebnistage“ statt und die „Barmer GEK“ präsentierte den Auftakt ihrer Städtetour „Deutschland bewegt sich!“. Viele zusätzliche Angebote zu den Themen Gesundheit und Sport wurden den Besuchern präsentiert, welche auch sehr gerne angenommen wurden.

Nach unserem Parkbesuch haben wir noch das gastronomische Angebot des 4-
Sterne Superior Hotel „Colosseo“ besucht. Im “Antica Roma“, einem Buffetrestaurant, bot sich eine große Auswahl aus italienischen Vorspeisen, Hauptgerichten und Desserts. Die gebotenen Speisen waren allesamt sehr kreativ zubereitet und geschmacklich ausgezeichnet.

 

 

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