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Efteling - Saison 2013

Efteling - Märchen existieren, so das Motto des Familienparks im niederländischen Kaatsheuvel. Seit 61 Jahren lebt der Park nun das Motto der „Sprookjes“, der Märchen. Am 01.05.1952 eröffnete der Märchenwald - ein Datum, das vom Park heute als sein offizielles Gründungsdatum angesehen wird. Im Märchenwald des Parks gab es zur Eröffnung insgesamt zehn Märchen zu sehen, die unter der Leitung des niederländischen Künstlers Anton Pieck ausgestaltet wurden. Zu den Märchen der frühen Jahre gehören unter anderem Dornröschen, Rotkäppchen, die sechs Diener (Langhals), Froschkönig, Frau Holle, Schneewittchen, der Froschkönig und die Chinesische Nachtigall - und wenn sie nicht gestorben sind…nein, sind sie nicht und deswegen bestehen die Märchen aus dem Gründerjahr auch heutzutage noch und viele weitere haben sich seit dieser Zeit hinzugesellt.

Der Park ist heute gemessen an den Besucherzahlen der größte Freizeitpark der Niederlande und der viertgrößte Freizeitpark Europas

Grundsätzlich ist der Park in vier „Reiche“ aufgeteilt. Das „Marerijk (Sagenland)“ befindet sich im nordwestlichen Teil des Parkes. Es schließt unter anderem den Darkride „Droomvlucht“ sowie das Mad House „Villa Volta“ ein. Des Weiteren befindet sich der für den Park bedeutende „Sprookjesbos (Märchenwald)“ im „Marerijk“. Im Nordosten des Parkes ist das „Reizenrijk (Reisenland)“ zu finden. In dem wohl kleinsten der vier Bereiche stechen insbesondere die Dunkelachterbahn „Vogel Rok“, sowie der Dark Ride „Carnaval Festival“ hervor. Das „Andersland (Anderrijk)“ schließt im Südwesten Attraktionen ein, die sich thematisch mit anderen Kulturen beschäftigt. Zum „Anderrijk“ gehören sowohl Attraktionen wie die Wildwasserbahn „Pirana“ oder die „(Schweizer) Bobbaan“, als auch die (morgenländische) „Fata Morgana“. Die meisten Thrill-Attraktionen befinden sich im Abenteuerland „Ruigrijk“, welches im Südosten Eftelings gelegen ist. Hierzu zählen unter anderem die Loopingachterbahn „Python“, der Achter-/Wasserbahn-Darkride „De vliegende Hollander“ sowie die Racing-Holzachterbahn „Joris en de draak“.

 

RAVELEIJN

 

Die Show „Raveleijn“, die es seit dem Jahre 2011 in Efteling gibt, wurde in diesem Jahr im Rahmen der Präsentation der vorhandenen Story grundlegend überarbeitet. Als erstes fällt auf, das die Zuschauertribünen ein Vorhang umgibt und so den Blick auf die Arena erst mit Beginn der Show freigegeben wird. Zu Gesicht bekommt man dann ein sehr schön gestaltetes neues Bühnenbild. Das Stadttor von „Raveleijn“, durch das vorab alle Besucher mussten um die Arena zu betreten, findet sich jetzt in etwas kleinerer Form auf der Bühne wieder. Ebenso wie eine kleine, daran angelegte Wasserlandschaft. Hinter dem Tor ragt ein kleiner Turm empor und der stählerne Graffer, ist nicht mehr wie bisher am Anfang der Show mit Planen verdeckt, sondern durch Pflanzen und etwas grünem Anstrich getarnt.

Das Konzept die Show komplett ohne Dialoge auskommen zu lassen hat man ebenfalls aufgegeben. Gegen Zahlung eines Pfandes kann man einen Audio-Empfänger für 2 Personen plus 2 Paar Ohrhörer ausleihen, um dann die Show in verschiedenen Sprachen zu hören. Es stellt aber auch kein großes Problem dar, die Show in Niederländisch zu verfolgen.

Nun aber zur eigentlichen Geschichte. Diese beginnt damit, das vier Jugendliche auf der Suche nach ihrem Bruder, durch das alte Stadttor gehen und sich dann, als Rabenreiter, in „Raveleijn“ wiederfinden. Der Auftritt der Reiter ist dabei schon eindrucksvoll inszeniert. Aus einer versenkbaren Rampe im Boden kommen diese nach oben und reiten dann durch das Stadttor.

Die Reiter finden in der Stadt ihren Bruder wieder, der ebenfalls ein Reiter ist. Zusammen ziehen die fünf nun gegen den Bösen Graf Olaf ins Feld, der die Stadt fest in seinen Bann hat und die Einwohner unterdrückt. Der Auftritt von Graf Olaf ist dann der nächste spektakuläre Akt. Dieser fährt, aus dem Wasser der rechten Bühnenseite kommend, empor. Kaum ist er in der Arena erschienen, beginnt auch schon der Kampf gegen Ihn und seine Schergen, die sich dabei u.a. direkt vor den Zuschauertribünen abseilen. Nach mehreren Schwertkampfszenen sieht es erst einmal so aus, als würden die Reiter gewinnen. Jetzt holt Graf Olaf zum Gegenschlag aus. Rauchend erhebt sich das stählerne Monster, welches sich hinter dem Stadttor befindet, aus dem Boden und spuckt Feuer. Dieses wird nun mit Wasser bekämpft. Das war auch schon in der Vergangenheit das Highlight der Show. Nur im Gegensatz zu früher prasseln jetzt ganze Massen an Wasser auf das Monster ein. Große Fontänen aus dem Boden schießen empor und bezwingen letztendlich das Monster. Das Gute hat gesiegt und der böse Graf versinkt im Wasserbecken, zusammen mit seinen Schergen, so wie er auch aufgetaucht ist.

Zum Schluss der Show kommen noch einmal die namens gebenden Raben zum Einsatz und fliegen durch die Arena.

Fazit: Die Anpassung der Show ist genau das, was immer gefehlt hat. Die Story erschließt sich jetzt besser und zum anderen ist die ganze Show viel flüssiger und actionreicher - Spektakulär und kurzweilig, um es ganz genau auf den Punkt zu bringen. Bei einem Efteling Besuch sollte man somit diese Show nicht versäumen. Es ist weiterhin notwendig, sich vor Showbeginn ein kostenloses Platzticket an den Automaten auf dem Vorplatz zu besorgen.

 

 

BOSRIJK

 

Seit dem Jahre 2009 verfügt der Park neben dem „Efteling Hotel“ über eine weitere, sehr eng mit der Natur verbundene Übernachtungsmöglichkeit, dem „Bosrijk (Waldreich)“. Der Ferienpark umfasst rund 17 Hektar und besteht aus insgesamt 203 Ferienhäusern. Zusätzlich bieten sich im „Poorthuys (Eingangshaus)“ und im „Landhuys (Landhaus)“ weitere Appartements für  die Übernachtungsgäste.

So kommt das gesamte „Bosrijk“ auf rund 1000 Betten.

Durchschreitet man die Torbögen des „Poorthuys“, so erstreckt sich direkt der Blick über den See, in dessen hinterem Teil gelegen, ist die Sandburg von „Klaas Vaak“, dem niederländischen Sandmann. Tagsüber sitzt die Eule in ihrem Nest, welche abends den Sandmann durch die Lüfte trägt, so dass dieser seinen Traumsand verteilen kann. Abends ist sie nicht mehr zu sehen und ist mit „Klaas Vaak“ unterwegs. Zwischendurch hört man tagsüber immer wieder Geräusche, Melodien und Stimmen aus der Sandburg – ein faszinierendes Schauspiel für die Kinder.

Den Gästen wird direkt auffallen, dass sie ganz traditionell „Schlafmützen“  bei ihrer Ankunft vorfinden. Dann heißt es Montags, Mittwochs und Freitags um 18:30 und 20:00 Uhr auf zum „Poorthuys“ und „Klaas Vaak“ und seinen Gehilfen, den „Sandklabauter“ treffen.

Die beiden erzählen spannende Geschichten und verteilen am Ende den Traumsand. So lässt es sich doch direkt viel besser schlafen, vor allem für die Kleinen eine prima Sache und auch die Erwachsenen haben ihren Spaß.

Ab November 2013 wird im „Efteling-Theater“ ein Musical zu „Klaas Vaak“ aufgeführt.

Zu den Unterkünften: Die Appartements bieten Platz für vier Personen, die Bungalows entweder für sechs oder acht Personen. Auch rollstuhlgerechte und sogar für Allergiker geeignete Zimmer und Häuser sind vorhanden.

Stilvoll und mit vielen liebvollen Details zu „Klaas Vaak“ sind die Räume dekoriert. Vor allem geräumig sind die Häuser und laden je nach Wetterlage zur Essenszeit ins Haus oder auf die Terrasse ein.

Das Fernsehprogramm bietet, sofern man überhaupt Zeit hierzu findet, drei Efteling-Kanäle. Ein Informations-, ein Park- und ein Märchenprogramm. So wird man auf eine schöne Art und Weise in die Welt von Efteling eingeführt, denn Efteling hat neben seinen Parkattraktionen in den vergangenen Jahren zu ebendiesen viele Serien produziert, ob animiert (z.B. Märchenbaum, auch im deutschen Fernsehen zu sehen) oder als reale Umsetzung (Raveleijn).

Zwei der wichtigsten Einrichtungen im „Bosrijk“ sind zum einen das „Eethuys“, dem Restaurant des Ferienparks, wo die Gäste ihr Frühstück, Mittag- oder Abendessen genießen können. Natürlich kann man sich auch frische Pizza direkt in sein Haus oder Appartement bestellen und durch einen Fahrradkurier liefern lassen.

Zum anderen kann im „Badhuys (Badehaus)“ von 08:00 bis12:00 Uhr und 16:00 bis 22:00 Uhr geplanscht werden. Das Hallenbad verfügt sogar über ein Baby- und ein Kleinkinderbecken.

Mit dem „Bosrijk“ ist Efteling eine traumhafte Übernachtungsmöglichkeit gelungen, die ohne Frage zu einem längeren, erholsamen Aufenthalt beiträgt.

 

 

 

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