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EXPLORADO Kindermuseum Duisburg - 2016

November 11, 2016

Das Zuhause des Explorado Kindermuseums ist der westliche Teil der Werhahnmühle im Duisburger Innenhafen. Auf drei Etagen, 3.000 Quadratmetern und an rund 100 Entdecker-Stationen haben die jungen Besucher die Möglichkeit, sich aktiv mit ihrer Lebensumwelt auseinanderzusetzen und Phänomene des Alltags zu erforschen. Damit hebt es sich bewusst von klassischen Museen ab und orientiert sich stattdessen an den amerikanischen children's museums mit ihren Prinzipien: hands on, hearts on, minds on:

Hands on (erfahrungsbedingt), bedeutet dass die Kinder durch körperliche Erfahrung entdecken und lernen können. Hearts on (emotionsbedingt), heißt die Kinder fühlen sich akzeptiert, da die Ausstellung für sie geschaffen wurde und auf ihre Wünsche und Bedürfnisse eingeht. Und Minds on (lernbedingt), so können Kinder erkennen, dass es komplexe Zusammenhänge in ihrer Umwelt gibt, die viele Aspekte miteinander verknüpfen. Sie erfahren, dass hinter selbstverständlichen Dingen der Einsatz von viel Technik und Energie steht. Die drei Prinzipien werden für Kinder anschaulich durch die Explorado Characters „Hand, Herz und Verstand“ dargestellt.

Und so beginnt unser Rundgang im Erdgeschoss:

Beim Thema Körper Code begegnet uns zunächst die Station „Glöckchenweg“, hier kann man seine Geschicklichkeit auf einem Parcour durch kleine Glöckchen unter Beweis stellen. Schafft man es keine der Glöckchen zum Klingen zu bringen? Beim „Hochsprung“ muss man versuchen den höchst angebrachtesten Knopf zu drücken.

Hier können die Kinder erfahren, wie sie durch Bewegung über sich hinauswachsen können.

Auf der „Sprintbahn“ kann man zum einen Messen wie schnell man läuft und zum anderen wie lange man für die Strecke benötigt hat. Diese Erkenntnis spornt die Kinder an sich auch miteinander zu messen.

Beim „Riesenkicker“ gibt es entweder die Möglichkeit zu zweit sich auf langer Strecke hin und her zu bewegen um den Ball in das gegnerische Tor zu schießen oder man stärkt den Teamgeist mit mehreren Teilnehmern.

Das „Bergsteigen“ schärft Ausdauer und Kondition.

Natürlich gibt es noch viele weitere Stationen.

Im Bereich „Wasserwelt“ befindet sich ein großer „Lastkahn“ samt nebenstehender „Mühle“. Dies stellt den historischen und kulturellen Bezug zum Werhahnspeicher und dem Duisburger Innenhafen her. Im Rollenspiel wird der Lastkahn entladen und die an Land gebrachten Getreidesäcke zur nebenstehenden Mühle transportiert. Dort werden die Schritte der Getreideverarbeitung für die Kinder anschaulich und nachvollziehbar dargestellt. Gemäß dem Konzept werden die Kinder hier selbst zu Handelnden und beobachten nicht nur, sondern setzen die Mühle über Hebel und Drehräder selbst in Bewegung. Darüber hinaus kann man sich hier an verschiedenen „Knoten“ der Seeleute versuchen.

Neben der „Wasserwelt“ beginnt der Bereich „Natur nah“, wo zunächst in die Welt unter der Erde eintaucht und man hinsichtlich der Oberfläche beim „Tierspurenparcour“ Spuren selber im Sand hinterlassen und ermitteln kann.

Auch das schwierige Thema „Photosynthese“, wo die biochemischen Prozesse dargestellt werden, indem durch Sonnenenergie lebenswichtiger Sauerstoff erzeugt wird.

 

In der 1. Etage klettert man auf den großen Blätter des Baumes wie ein Eichhörnchen. Besonders spannend ist die „Ausgrabungsstelle“, wo verborgene Gegenstände aus vergangen Zeiten per Pinsel freigelegt werden können.

An „Riechblumen“ testet man seinen Geruchssinn, um zu erkennen, um welche Gerüche es sich handelt.

Beim „Trommelbaum“ der kindgerecht gestaltet wurde, geht es um mehrere Ansätze: Die Tonerzeugung und die Entwicklung eines Rhythmusgefühls. Die Berührung versetzt die Membran in Schwingung und erzeugt einen Klang.

Nach dem Verlassen dieses Bereiches fällt uns sofort die große „Technik Tester“ Area auf. Hier decken wir ein Dach, mauern ein Haus und stellen an der Versorgungsstation Strom, Wasser, Abwasser und Gas sicher. Alles natürlich stilecht mit Helm, Handschuhen und Schubkarren und: einem Bauwagen.

Auf der „Verkehrsfläche“ können Kids ihren Explorado-Führerschein machen.

Verpassen sollte man auf keinen Fall die spannende „Kettenreaktion“, welche 3 x täglich um 13:30, 15:30 und 17:30 Uhr vorgeführt wird. Hier können Kinder erforschen, was für Zusammenhänge in einer solchen Kettenreaktion ablaufen und bringen diese auch sogar zum Starten.

Wer immer noch nicht genug hat, der versucht sich an einer der Aktionen der „Denk Pause“. Ganz toll ist das „Schattentheater“. Können die Zuschauer hier die Mimik & Gestik der Schauspieler deuten? Jeder kann hier hinter die weiße Wand treten und seine Geschichte erzählen. Alles ohne Worte.

 

Dann wäre da noch die 3. Etage des Kindermuseums. Hier startet die Murmelbahn.

Mitte 2014 holte das Explorado den Weltrekord für die längste Kugelbahn nach Duisburg. Die Kugeln werden mit Luftdruck bis unters Dach geschossen und gehen von dort aus auf eine 1288,58 m lange Reise bis in den Keller. Selbstverständlich haben die Besucher die Möglichkeit, den Weg der Kugeln zu verfolgen. Dazu sind die Rohre der Kugelbahn an bestimmten Stellen durchsichtig. Außerdem gibt es eine Zeitangabe, wann die Kugel ab Start an einem bestimmten Punkt ankommt. Für 0,50 € kann man sich an der Kasse „seine“ Murmel kaufen, um sie dann hier auf den Weg zu bringen.

Viel um Elektronik geht es beim „Medien Mix“.

Spannend sind die „Blue Box“, das „Trickfilmstudio“ und die Zeitreise mit dem „Radio“. Und noch einiges Mehr gibt es hier zu entdecken.

Auch das moderne Medium Internet wird nicht ausgespart, sondern hier wird über kindgerechten Umgang mit Hilfe ausgewählter Webseiten informiert, die man vor Ort testen kann.

 

Auf der „Sonderausstellungsfläche“ konnten wir zum Thema „Ganz weit weg - und doch so nah“ verschiedene Kulturen kennen lernen.

Zunächst besorgten wir uns im Reisebüro unsere Reisetickets. Dann blickten wir auf die Welt-Zeitzonen um herauszufinden, welche Uhrzeit momentan im Reiseland besteht. Um uns auch mit unserer Kleidung dem Land anzupassen, wählten wir auf dem „Verwandlungsbasar“ aus verschiedenen Gewändern die passenden aus.

Da einem ja bekanntlich viele Eindrücke von fernen Ländern und deren Kulturen vor allem über die Speisen und Getränke in Erinnerung bleiben, betraten wir anschließend die „Küche der Welt“. Hier entdeckten wir Lebensmittel und Küchenutensilien, die bei uns zu Hause nicht unbedingt gebräuchlich sind.

Da Bildung ein wichtiges Thema ist, schauten wir uns auch in der Schule um. Hier lernten wir etwas über Schulen in anderen Ländern oder auch fremde Schriftzeichen.

Die Ausstellung ist noch bis zum 06.01.2017 zu sehen. Ab dem 17.01.2017 erlebt man dann die neue Ausstellung "Money, Mäuse & Moneten".

 

Das Explorado Kindermuseum bietet eine Menge an edukativen Inhalten für Kinder an, wobei die Erwachsenen keinesfalls zu kurz kommen. So unterstützen sie ihre Kids, motivieren sie bei schwierigen oder kniffeligen Aufgaben oder suchen selbst die Herausforderung, um die Welt mal wieder mit Kinderaugen zu sehen. Selbst Großeltern sind uns an unserem Besuchstag begegnet. So kann man exemplarisch herausstellen, dass gerade bei der Zeitreise mit dem Radio, Großeltern und Eltern selbst sich in ihrer Kindheit wiederfinden. Die Erklärungen an den Mitmachstationen sind kindgerecht und absolut nachvollziehbar. So macht das Museum alt und jung einen Riesenspaß! So stellt man sich moderne Museumspädagogik vor.

 

Weitere Informationen gibt es unter: www.explorado-duisburg.de

 

 

 

 

 

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