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GOP Varieté-Theater Essen - dUMMY 2012

October 22, 2012

Ganz und gar nicht bewegungsunfähig ist das was der Name „dUMMY“ vermuten lassen könnte. Im Gegenteil: In der neuen Showproduktion des GOP Varieté-Theater Essen, welche vom 07. September bis 04. November 2012 präsentiert wird, verschmelzen Mensch und Puppe zu einer neuen, außergewöhnlichen Kunst- & andersartigen Ausdrucksform.
Die Show startet mit einem Ensemblemitglied, welches zum Live-Gesang des Berliner Musikers Reecode durch Folienröhren auf die Bühne klettert.
Der Stil von Reecode, dem Dark Electro Psychedelic, wird zum roten Faden der musikalischen Begleitung der Show.
Die Kanadierin Marjorie Nantel betritt die Bühne und verdreht ihren Körper bei ihrer beeindruckenden Kontorsion. Dabei bindet sie den ein oder anderen Puppenkopf mit ein. So werden diese auf Füße gespült und kommunizieren dann spielerisch miteinander oder mit Marjorie selbst. Später wird sie noch am roten Tuch zu Cello-Klängen gleiten.
Puristisch ist das Showset gehalten, jedoch drei Clous hält die Bühne bereit:
So kann der Hintergrund durch Schubladen und Klappen verändert werden und dienen auch der Künstler-Interaktionen, zum anderen ist der Boden um bis zu 35° kippbar und so folgt erneut Live-Gesang, gefolgt von einigen akrobatischen Einlagen der Künstler.
Masha Terentieva wurde in eine russische Artistenfamilie hineingeboren. So gelangte Masha Terentieva im Jahre 2000 mit ihren Eltern nach Kanada. Drei Jahre lang war ihr Vater dort mit dem Cirque Du Soleil auf Tour. An den Künsten der Kontorsion und Hula-Hoop fand sie
am Meisten Interesse und so studierte sie an der „Rosedale Heights School of the Arts“. Als sie im Jahre 2005 an der “National Circus School” in Montreal angenommen wurde, spezialisierte sie sich auf den Luftring.
Diese Kunst sie nun auf der schrägen Bühne, was dem Spiel mit dem Luftring eine weitere interessante, gestalterische Komponente hinzufügt.
Weiter geht es in Schräglage mit einem akrobatischen Paarslapstick.
Die scheinbar leichten Bewegungen kann der Betrachter sich per Videobeamer so anschauen, als wenn die Künstler gerade stehen würden. Diese „Videokunst“ ist faszinierend und humorvoll zugleich umgesetzt.
Ein Battle besonderer Art liefern sich Alessandro Di Sazio und James Kingsford-Smith. James mit Armstelzen und Alessandro mit Breakdance-Moves.
An einer hängenden Schaufensterpuppe zeigen dann verschiedene Künstler einige „Figuren an der Figur“.
Um die Umbaupause für die Pole-Darbietung zu überbrücken, präsentiert Reecode mit Zylinder behütet, die dUMMY-Freakshow.
Am Pole zeigt Jon Young wie man leicht wie ein Vogel durch die Luft schwebt.
Beim European Youth Circus Festival 2010 konnte er einen Bronze-Award für sich in Anspruch nehmen.
Das Ende der Pause wird wieder mit Live-Gesang auf der schräggestellten Bühne eingeläutet.
Mit fünf Jahren hat James Kingsford-Smith begonnen, sich für Tanz und Akrobatik zu interessieren – zu trainieren und für die Akrobatik zu leben.
Inzwischen hat er seine Leidenschaft für die Strapaten entdeckt, beherrscht diese und nimmt stetig neue Bewegungen auf. Die Entwicklung seiner Kunst und die damit verbundenen Herausforderungen gehören für James zum Leben, wie das Scheinwerferlicht auf der Bühne. Und so erkennt man schnell, dass er mit seinen Strapaten tanzt. Die Leichtigkeit, die er während seiner Darbietung verkörpert, ist langjährige harte und kraftvolle Arbeit. Er hat Shows in der ganzen Welt gegeben. Weltunternehmen wie der Cirque du Soleil engagierten ihn mehrfach.
Masha Terentieva zeigt im Anschluss ihre Künste beim Hula Hoop. Fünf Reifen gleichzeitig kommen in Schwung per Hals, Hände und Füße.
Verworfenheit und Zwiespalt, dass zeigt das „Armkarussell“, welches die Performance von Alessandro Di Sazio alias Dro begleitet. Er wurde am 29. Juni 1988 in Italien geboren und ist in Pforzheim aufgewachsen. Seine Liebe zum Breaken entdeckte Alessandro als er 1997 das Video „Run D.M.C. vs. Jason Nevins“ sah. Schnell spürte Alessandro welche Begabung für das Breaken in ihm steckt. In den Jahren darauf räumte Dro zusammen mit der Havox Crew sämtliche Preise in der Kategorie B-Boying ab. Die Crew schaffte es 5-maliger deutscher Meister im Breakdance & HipHop zu werden. Nach dieser unglaublichen Welle von Erfolgen begann sich Dro intensiv mit den verschiedenen musikalischen Genres auseinanderzusetzen und widmete sich neuen Tanzstilen. Dabei entdeckte er ein eigenes Rhythmus und Körpergefühl. So zeigt er als Breakdancer sein ganzes Können und lässt sich dabei von James Kingford-Smith führen.
Für die Künste von Anton Belyakov dient ein Dummy. Mit Leichtigkeit zeigt er an ihm seine equilibristischen Handstandkreationen.
Auch die ausgefallenen Videoprojektionen, bei denen die Bewegungsabläufe der Künstler nachgezeichnet werden sind sehr originell und sehenswert.
Besonders erfrischend auch die Comedyparts mit Marjorie und Alessandro, denn das herzhafte Lachen von Marjorie geht einem nicht mehr aus dem Ohr.
Angekündigt wird von den Regisseuren „Variete 2.0“ - und in der Tat:
Diesem Anspruch wird „dUMMY“ auch gerecht.

 

 

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