Tripsdrill - Eröffnung Karacho 2013

Dem Besucher originelle Attraktionen anzubieten, das ist das große Aushängeschild des Erlebnisparks „Tripsdrill“ in Cleebronn. So wird aus einer Achterbahn die „G’sengte Sau“, aus einer Wildwasserbahn die „Badewannen-Fahrt zum Jungbrunnen“ oder ein Free-Fall-Tower zum „Donnerbalken“.

Als der Park seine vierte Achterbahn für die Saison 2013 ankündigte, rief man die Fans des Parks auf, Namensvorschläge einzureichen – ganz im Sinne der bisherigen originellen Namen. Aus über 1.300 Vorschlägen wurde dann der jetzige Name erwählt: „Karacho“.

Mit dem deutschen Hersteller Gerstlauer Amusement Rides, hat man sich einen bekannten Partner ins Boot geholt. Hier in Tripsdrill installierte der Hersteller 1998 seine erste Achterbahn überhaupt. Nun, 15 Jahre später, wurde in Tripsdrill der 51. Coaster in der Geschichte von Gerstlauer ausgeliefert (RollerCoasterDataBase).

Auf einer Strecke von 700 Metern, wechseln sich Darkride, Launch, Airtime-Hügel und vier Überkopfelemente ab, denn „Karacho“ ist ein Katapultstart-Coaster. So beschleunigen die Wagen mittels Linear Synchron Motoren (LSM) von Null auf 100 km/h in 1,6 Sekunden. Der besondere Nervenkitzel ist, dass der Launch in einem 68 Meter langen Tunnel stattfindet. Die höchste Stelle auf der Strecke wird in 30 Metern Höhen auf dem Top Hat erreicht. Und wie es sich für einen Familienpark gehört, können Kinder bereits ab einer Körpergröße von 1,25 Metern bei „Karacho“ mitfahren. Bei einer Vollauslastung kann mit den vier Zügen eine Kapazität von rund 900 Personen pro Stunde erreichen. Auch das Setting auf dem 9.500 m² großen Areal kann überzeugen, denn die Bahn wird sich nach Abschluss der Erdarbeiten und Bau der neuen Gastronomie harmonisch in das Gelände einfügen. Dies wird vor allem durch die umfangreichen Erdarbeiten erreicht, so wird der Aushub direkt wieder zur Flächengestaltung genutzt.

So wurde am 10.07.2013 die Bahn offiziell feierlich eröffnet.

Die Story, welche um Karacho herum entwickelt wurde, beschreibt den schwäbischen Tüftler Karl-Heinz Kolbenfresser, meisterlich dargestellt bei der Eröffnungszeremonie von Jürgen Frey (Mitglied der Band Drecksglomb). So habe man unterhalb eines Erdhügels die Werkstatt von Karl-Heinz Kolbenfresser aus dem Jahre 1880 gefunden. Die Achterbahnwagen wurde als Hightech-Oldtimer designt und warten mit einer originellen LED-Beleuchtung am Düsenantrieb auf.

Ehrengast und Extremsportler Joey Kelly absolvierte nicht nur eine Fahrt und auch die Namensgeberin Lisa Leinmüller war natürlich anwesend.

Eine tolle neue und vor allem familientaugliche Attraktion, die wunderbar zum originellen Konzept von „Tripsdrill“ passt.

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